18.2.2016 Kirchturm in Radeln teilweise eingestürzt


Der Kirchturm zu Radeln (rumänisch Roadeş) im Kreis Kronstadt ist am Sonntag, dem 14. Februar 2016, um ca. 16.40 Uhr entlang eines Risses an der Südwand eingestürzt. Betroffen ist die südwestliche Ecke, entlang der ganzen Höhe bis zum Turmhelm. Der Glockenstuhl, der zum Teil auf hölzernen Balkenlagen ruht, ist wie durch ein Wunder verschont geblieben. Allerdings ist er ebenso wie der restliche Turm vom akuten Einsturz schwer bedroht. Eigentümer der Kirchenburg in Radeln ist die Evangelische Kirche A.B. in Rumänien (EKR). Verantwortliche des Landes- und Bezirkskonsistoriums werden die Kirche zusammen mit Vertretern des Kronstädter Kulturamtes und Architekten am 18. Februar begehen und die nötigen Schritte zur Rettung dieses einzigartigen Baudenkmals einleiten.
Artikel in der „Siebenbürgische Zeitung“ vom 18.02.2016 »Kirchturm in Radeln teilweise eingestürzt«

Previous 3.6.2016 "Dem Zahn der Zeit zum Trotz" – Faszination Kirchenburgen
Next 21.12.2016 Zukunft für eine historische Kirche