Projekt Kirchenburg Dobring – Dobârca – Doborka


In dem Projekt „Kirchenburg Dobring” geht es um die Wiederinstandsetzung und den Erhalt der vandalisierten und beschädigten Kirchenburganlage von Dobring. Des weiteren sollten Vorschläge formuliert werden, welche Eingriffe nötig sind, um den Verfall der Kirche zu verhindern.

Zeitnahe Ausbesserung und Pflege

Reinigung des Kircheninneren von Schutt, Müll und Tierexkrementen. Reinigung des Burghofes und Beseitigung der Vegetation um die Feuchtigkeit der Mauern zu reduzieren. Um weiters Eindringen, Diebstahl und Vandalismus zu verhindern, muss schnellstmöglichst ein neues Burgtor eingebaut werden.

Reparatur des Daches

Die Holzstruktur des Dachbodens ist in einem guten Zustand, gebrochene Dachziegeln müssen ersetzt werden. Es sollten Schuppenziegeln verwendet werden, die von alten Gebäuden stammen. Dies wäre die kostengünstigste Lösung, die alten Ziegeln würden sich besser, harmonischer in das alte Dachbild einfügen. Diese Maßnahme ist besonders wichtig um die Zerstörung der Kirche zu stoppen.

 

Die Wehrtürme müssten mit einer provisorischen Schutz bedeckt werden, Ausnahme bildet er Eingangsturm, wo das noch existierende Dach ausgebessert werden kann. Das Grundwasser soll durch kleine gegrabenen Kanäle von den Kirchenmauern abgeleitet werden, um diese trocken zu halten. Entfernen des Zementputzes und der Isolierung aus Teer an den unteren Bereichen der Wände, bis zu 15 cm Höhe, da dieser die Feuchtigkeit in den Wänden hält. Die Burghüterwohnung muss wieder in einen bewohnbaren Zustand gebracht werden und ein Burghüter eingestellt der ständig anwesend ist. Der Raum zwischen dem romanischen und gotischen Turm sollte wieder zur Geltung gebracht werden.

Restauration der Fresken

Die stratigraphischen Untersuchungen der evangelischen Kirche aus Dobring wurden vom Verein Arcus durchgeführt. Ziel der Forschung war die Bestimmung der Putzschichten, die Auffindung von Wandmalereien, Ornamenten, die sich unter späteren Putzschichten befinden, sowie der zugemauerten architektonischen Elementen. Die Wandforschung wurde von Kiss Lóránd und Filip Alexandru im August 2014 durchgeführt.
Zur Restauration gehört das Aufdecken und der Wandmalerei aus dem 14. Jahrhundert, die sich in der Apsis befindet, sowie das
Aufdecken und Restaurieren der Wandmalerei aus dem 18. Jahrhundert im Kirchenschiff. Ebenso das Restaurieren der Wandmalerei des Heiligen Christophorus auf der Südseite des romanischen Turmes.

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